SCHWANGERSCHAFT

Vom Kinderwunsch zum Wunschkind! Eine Schwangerschaft ist für eine Frau, zumindest beim ersten Mal, häufig ein Ereignis, das mit grosser Freude, aber auch grosser Verunsicherung einhergeht. Eine Türe geht auf in ein neues Leben, viele Dinge werden sich verändern: Die Partnerschaft, das persönliche Leben, der eigene Körper - all das ist mit vielen Ängsten verbunden, die nicht immer bewusst sind, nicht immer ausgesprochen werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie sich in dieser besonderen Zeit gut aufgehoben fühlen, bei Ihrem Partner, aber auch innerhalb der frauenärztlichen Betreuung.

Wenn die Regel ausbleibt, sollten Sie 1-2 Wochen später zur Bestätigung der Schwangerschaft unsere Praxis aufsuchen. Nach einer gynäkologische Untersuchung mit anschliessendem Ultraschall, bei dem die Intaktheit und das Alter der Schwangerschaft bestimmt bzw. eine Frühstörung ausgeschlossen wird, findet ein ausführliches Gespräch statt und Sie erhalten unsere Schwangerschafts-Info-Mappe und auf Wunsch Ihre persönliche Schwangerschafts-App. Hier finden Sie weitere Erklärungen über den Verlauf der Schwangerschaft und medizinisch empfohlene Untersuchungen.

Schwangeren-Vorsorge nach den Mutterschafts-Richtlinien (Basisleistung)

  • Regelmäßige Untersuchung von Gewicht, Blutdruck und Urin
  • Je nach Schwangerschaftsalter verschiedene Blutuntersuchungen zur Bestimmung von Blutgruppe und Rhesus-Faktor mit Antikörperstatus, Röteln-Titer, Ausschluss einer Lues-, HIV- oder Hepatitis-Infektion, Blutbild, Eisen, Schilddrüsenfunktion
  • Ein Chlamydien-Test aus dem Urin
  • Drei Ultraschalluntersuchungen (Screening) um die 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche
  • Untersuchungen des Muttermundes mit Beurteilung des Scheidensekrets zum Ausschluss einer vaginaler Infektion (nicht unbedingt bei jedem Besuch)
  • Test auf Schwangerschaftsdiabetes. Etwa 5 % aller Schwangeren entwickeln eine Zuckerkrankheit (Gestationsdiabetes). Diese kann beim Kind zu übermäßiger Gewichtszunahme und Anpassungsstörungen nach der Geburt führen. Für die Mutter ergibt sich ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte, Bluthochdruck und deren Folgekrankheiten. Diese Störung wird durch die Routine-Urinkontrollen nicht zuverlässig erkannt, daher wird die Durchführung eines Zuckerbelastungstests (OGTT) in der 24.-28. Woche empfohlen.
  • Farbdoppler-Ultraschall. Messung der Nabelschnurdurchblutung im letzten Schwangerschaftsdrittel zur Erkennung einer Mangelversorgung des Kindes durch eine Plazentaschwäche

Schwangerschaft plus

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