VORSORGE-ULTRASCHALL

Bei der gynäkologischen Ultraschall-Untersuchung (Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter und Harnblase) hat sich in den 90er Jahren die sogenannte transvaginale Sonografie durchgesetzt. Dabei werden die genannten Organe mit Hilfe einer hochauflösenden Ultraschallsonde (5-7,5 MHz) von der Scheide aus untersucht. Der Vorteil gegenüber der früheren Untersuchung vom Bauch her mit voller Blase liegt in der wesentlich höheren Detailauflösung, die durch die räumliche Nähe der Sonde zu den zu untersuchenden Organen möglich wird, ausserdem ist keine Blasenfüllung nötig. Dadurch gelingt eine genauere Darstellung und damit auch eine Unterscheidung krankhafter Befunde.

Folgende Erkrankungen sind häufig früher erkennbar

  • Angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter ("Uterus bicornis" u. a.)
  • Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut ("Hyperplasie", "Polypen")
  • Gebärmutterschleimhaut-Krebs ("Endometriumcarcinom")
  • Gutartige Geschwulste der Eierstöcke ("Zysten")
  • Gutartige Geschwülste der Gebärmutter ("Myome")
  • Eierstock-Krebs ("Ovarialcarcinom")
  • Entzündliche Auftreibungen der Eileiter ("Sactosalpinx")
  • Polypen der Harnblasenschleimhaut, evtl. auch Harnblasenkrebs

Medizinisch sinnvoll ist eine jährliche Untersuchung im Rahmen der Krebsvorsorge.
Wir bieten die vaginale Ultraschall-Untersuchung als Wunschleistung an (Preis auf Anfrage).

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